Warum Photovoltaikanlagen immer beliebter werden

Photovoltaikanlagen werden immer beliebter: Der Solar Boom

Die Kosten für Strom steigen mit der Zeit immer weiter an. Deshalb floriert der Bereich der alternativen Energien. Die Photovoltaikanlage ist die technologische Innovation, die diesen Trend antreibt. Man kann Geld bei den Kosten für Strom aus dem Netz sparen, autarker und umweltfreundlicher leben, verfügbare Subventionen nutzen und bei Bedarf einen Teil der erzeugten Energie wieder ins Netz einspeisen und damit Geld verdienen. Das sind nur einige der Vorteile, die sich für jeden ergeben können, der eine Solaranlage auf seinem Dach installiert. Dennoch gibt es ein paar Dinge, die du dabei beachten solltest.

Vorteile einer Photovoltaikanlage

Im Gegensatz zu den stetig steigenden Kosten für konventionellen Strom aus Kraftwerken werden Photovoltaikanlagen für die Verbraucher immer günstiger. Auf dem Markt gibt es eine überwältigende Menge an preiswerter Ware. Vor allem aus China kommen preiswerte Waren. Im Jahr 2016 machte die Solarenergie 6% des gesamten Stromnetzes in den Vereinigten Staaten aus. Wenn du also in deinem eigenen Haus wohnst, kannst du bei der Finanzierung einer Solaranlage Geld sparen.

Eine Solaranlage, ohne die Kosten für die Installation, kann zwischen 1.000 und 20.000 Euro kosten, je nach Größe der Photovoltaikanlage und ob die PV-Anlage einen Solarstromspeicher haben soll. Außerdem muss eine Solaranlage regelmäßig gewartet und instand gehalten werden. Auch wenn die Kosten für die Installation einer Photovoltaikanlage auf den ersten Blick recht hoch erscheinen mögen, solltest du Folgendes bedenken: Die Investition in eine Photovoltaikanlage muss in der Regel nur einmal getätigt werden, aber durch die Einsparungen bei den Stromrechnungen lohnt sich die Anfangsinvestition. Zusätzlich lässt sich die Solaranlage mit einem Solarstromspeicher oder einer virtuellen Photovoltaik Cloud ausstatten. Dadurch können Verbraucher den Autarkiegrad weiter steigern.

Mit Hilfe eines Solarrechners kannst du einfach und schnell ausrechnen, ab wann sich der Solarstrom lohnt und wie viel du von seinem Energiewert abbekommen kannst. Es ist davon auszugehen, dass sich die Photovoltaikanlage nach etwa zehn Jahren Betrieb rentiert. Das hängt natürlich stark von persönlichen Aspekten wie der Größe und dem Verbrauch ab.

Der Boom in der Solarbranche

Photovoltaik Module generieren SolarstromIm vergangenen Jahr ist die Zahl der Menschen, die Solaranlagen installieren, deutlich gestiegen. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) berichtet, dass im Laufe des vergangenen Jahres ein Viertel mehr Solaranlagen auf deutschen Dächern installiert wurden als im Vorjahr. Um genau zu sein, wurden 184.000 Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von rund 4,9 Gigawatt installiert.

Bei keiner anderen Energieart gab es einen größeren Anstieg der Stromproduktion. Andererseits spielten dabei wahrscheinlich auch Vorzieheffekte eine Rolle. So herrschte im Frühjahr noch Unklarheit über die Fortführung der staatlichen Subventionen, und auch die vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer war ein Thema.

Die Solarenergie deckt inzwischen fast den gesamten jährlichen Stromverbrauch in Deutschland ab, fast jede zehnte Kilowattstunde kommt von der Sonne. Schon jetzt setzt sich der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) dafür ein, dass bis zum Jahr 2030 jährlich neue Solarkraftwerke mit einer Leistung von mindestens zehn Gigawatt (GW) installiert werden. Kerstin Andreae, Vorsitzende des BDEW, wurde kürzlich im Handelsblatt mit den Worten zitiert: „Wir brauchen einen Solarboom.“

Warum sollte man Solarenergie haben?

Im Vergleich zu Häusern ohne Solaranlage verkaufen sich Häuser mit Solaranlage bis zu 20 Prozent schneller und mit einem Preisaufschlag von bis zu 17 Prozent, so das Ergebnis einer Studie in den USA.

Der Wiederverkaufswert deines Hauses wird steigen und es wird für potenzielle Käufer attraktiver, wenn du eine Solaranlage installierst. Im Gegensatz zu Strom, der durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe erzeugt wird, entstehen bei der Nutzung von Sonnenenergie keine gefährlichen Mengen an Kohlendioxid (CO2).

Solarenergie und andere kohlenstofffreie, nachhaltige Energiequellen haben das Potenzial, das Fortschreiten des Klimawandels deutlich zu verlangsamen und weitere Umweltschäden zu verhindern. Die Installation von Solarmodulen führt zu einer erheblichen Reduzierung der monatlichen Stromkosten und der Abhängigkeit vom Stromnetz. Diese Energieunabhängigkeit bietet Schutz vor steigenden Stromkosten und Schwankungen der Brennstoffpreise. Solarenergie ist nach wie vor eine wirtschaftlich sinnvolle Option und eine hervorragende langfristige Investition in die Zukunft, auch wenn Branchenexperten weitere Preissteigerungen für Strom prognostizieren.